Studienprojekte

Das Masterprojekt Raumplanung „Aufwertung durch Eigentümerstandortgemeinschaften. BID und PPP als Heilsbringer oder Teufelszeug in der Stadtplanung?“ (Leitung: Georg Irsa, Hans Jörg Ulreich und Oliver Frey)  (2012/2013) greift den aktuellen Diskurs um Stadtentwicklung mit der BID-Methode (Business Improvement District) auf und erarbeitet Modelle eines strategischen Einsatzes dieser Methode am bewusst schwierig gewählten Beispiel „Untere Linzerstraße“ in Penzing. Es geht dabei um Fragestellungen zur Umsetzung von planerischen Strategien durch die öffentlichen und privaten Eigentümer im Stadtteil sowie den Einsatz der Immobilientreuhänder als Bauträger, Verwalter und Makler. Rechtliche Fragestellungen wie z.B. Gesetze eine Hauseigentümerabgabe werden ebenso bearbeitet wie darauf aufbauenden stadtplanerische Strategien der  städtebaulichen Sanierung, welche nicht nur auf eine individuelle Einbindung der Eigentümer zielen, sondern bei denen die private Eigeninitiative und die kollektiv entwickelte Quartiersaufwertung im Mittelpunkt stehen. Grundsätzlich werden zwei Typen von Eigentümerstandortgemeinschaft diskutiert: zum einen die formell, auf einer gesetzlichen Basis agierenden Business Improvement Districts; zum anderen die informell, auf freiwilliger Basis arbeitenden Standortgemeinschaften