Press Coverage

 

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02.12.2005:

"APA-JOURNAL Forschung"

 

Descartes-Preis 2005 vergeben

Die Projekte "Excel", "Ceca", "Pulse", "Ess" und "Euro-Pid" sind die Sieger des diesjährigen Descartes-Preises der Europäischen Kommission http://europa.eu.int/comm/research/index_en.htm, der mit insgesamt einer Million Euro dotiert ist. Das Projekt "Hidemar", an dem auch Wiener Forscher beteiligt sind, kam ins Finale und wurde mit 30.000 Euro bedacht. Die Preisträger wurden Freitag (2.12.) in Brüssel bekannt gegeben.

Das Team "Excel" erhielt den Preis für die Entwicklung einer neue Klasse von Materialien. Es handelt sich um so genannte linkshändige Materialien (LHM) oder Materialien mit negativem Brechungsindex, in denen sich viele der allgemein bekannten Eigenschaften des Lichts umkehren können. Das Team "Ceca" hat laut der Begründung bahnbrechende Erkenntnisse über die Klima- und Umweltveränderung in der Arktis gewonnen hat.

Das Team "Pulse" wurde für Forschungen an so genannten Pulsaren ausgewählt. Pulsare sind rasch rotierende Neutronensterne mit extremen physikalischen Verhältnisse. Das Studium erlaubt Einblicke in die Natur der Materie. Das Projekt "Ess" ist eine Europäische Sozialstudie, bei der radikale Neuerungen bei länderübergreifenden Erhebungen entwicklet wurden. Das Team "Euro - Pid", führte Forschungsarbeiten zu einer Gruppe von mehr als 130 seltenen, genetisch bedingten Krankheiten, den so genannten primären Immundefekten, durch.

Wissenschafter des Instituts für Festkörperphysik der Technischen Universität (TU http://www.tuwien.ac.at) Wien waren am Final- Projekt "Hidemar" beteiligt. Im Rahmen der Forschungen wurden neue Möglichkeiten für magnetische Speicher mittels Nano-Partikeln entwickelt und untersucht.

 

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02.12.2005:

"APA-JOURNAL Forschung"


TU Wien zweitplatziert bei Computer-Speed-Bewerb


Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Wien http://www.tuwien.ac.at haben am derzeit schnellsten Computer der Welt eine Rechenleistung von 60 Teraflops pro Sekunde erreicht und belegten damit den zweiten Platz beim internationalen Gordon-Bell- Award belegt. Die Auszeichnung wurde bei einer Supercomputing- Konferenz in Seattle überreicht, hieß es in einer Aussendung der TU.

Das Team rund um Christoph Überhuber vom Institut für Analysis und Scientific Computing http://info.tuwien.ac.at/histu/inst/101.html schaffte mit amerikanischen Kollegen auf einem so genannten Blue- Gene-Computer bei molekular-dynamischen Simulationen die Leistung von 60 Teraflops oder 60.000 Milliarden Rechenschritten pro Sekunde. Die Rechenleistung entspricht etwa der vierfachen Leistung sämtlicher an allen österreichischen Universitäten vorhandenen Computer, inklusive aller Arbeitsplatz-Geräte und zentralen Server. Das erstplatzierte Projekt konnte zum Vergleich dazu etwas 100 Tersflop/s erzielen, das Drittgereihte lag bei etwa 20Teraflop/s.

Zurückzuführen ist die seit 50 Jahren anhaltende exponentielle Leistungssteigerung von Computersystemen vor allem auf zunehmende Parallelverarbeitung. Der derzeit schnellste Computer der Welt - der "BlueGene/L-Server" - hat mehr als 130.000 Prozessoren (Recheneinheiten). Aber auch bei "Standard-PCs" wird Parallelverarbeitung immer stärker eingesetzt. Die Lösung einer gegebenen Aufgabenstellung muss dafür in angemessene Teilschritte zerlegt werden, was die Software-Entwicklung für Parallelrechner zu einer besonderen Herausforderung macht.

Benötigt werden Höchstleistungsrechner etwa für wirklichkeitsnahe Simulation von Vorgängen in der Natur und der Technik. Beispiele sind etwa Simulationen der Entfaltung von Eiweißstoffen (Proteinen) in der Biologie oder in der Physik bei der Quantenmechanik von Vielteilchensystemen.

Forschung/Projekte/Technologien/IT-Business/Hardware/Wissenschaft/Auszeichnung/Computer/Wien

 

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05.12.2005:

"Salzburger Nachrichten", Seite 10
Ressort: Wissenschaft

 

Supercomputert    

Wissenschafter der Technischen Universität (TU) Wien erreichten am derzeit schnellsten Computer der Welt eine Rechenleistung von 60 Teraflops pro Sekunde und belegten damit den zweiten Platz beim internationalen Gordon-Bell-Award. Das Team von Christoph Überhuber vom Institut für Analysis und Scientific Computing schaffte mit US-Kollegen auf einem so genannten Blue-Gene-Computer bei molekular-dynamischen Simulationen die Leistung von 60 Teraflops oder 60.000 Milliarden Rechenschritten pro Sekunde.

 

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05.12.2005:

"Profil 4", Seite 96 - 99, January 23 (2006)
Ressort: Wissenschaft