Aktuelles

Lehrbuch: Einführung in die Verkehrssystemplanung

Das Lehrbuch zur VO 280.089 Grundlagen der Verkehrsplanung und Mobilität ist nun über den TU Verlag beziehbar.

Einführung in die Verkehrssystemplanung

Neuauflage 2017

Institut: Architektur u. Raumplanung
Autor: Cerwenka, Hauger, Hörl, Klamer
ISBN: 9783903024380
Seitenanzahl: 383
Herausgeber: TU Verlag
Erscheinungsort: Wien

Preis: EUR 25,00 inkl. 10 % USt zzgl. Versandkosten

 http://shop.tuverlag.at/de/einfuehrung-verkehrssystemplanung?info=154

 

Vorwort
Anliegen dieser Arbeit ist es, der noch sehr jungen Disziplin der Verkehrssystemplanung einführende Grundlagen in kompakter Form voranzustellen. Adressaten sind schwerpunktmäßig Studierende, die in irgendeiner Weise während ihres Studiums mit Aufgabenstellungen aus dem Verkehrswesen zu tun haben. Allerdings ist es nicht das Ziel dieser vorliegenden straffen Einführung, Lehrveranstaltungen zu ersetzen. Sie dient vielmehr als Orientierungs- und Strukturierungshilfe, als Stoffsammlung
und als ein Gebäude von Begriffen, kausalen Beziehungen und daraus ableitbaren Schlußfolgerungen, das in Lehrveranstaltungen durch vertiefende Analyse, durch kritische Diskussion und durch Anwendungsbezüge mit Beispielen angereichert wird. Dieser deklarierten Zielsetzung entspricht auch die Form: Nicht ein sprachlich bis ins letzte Detail ausgefeilter Text steht als Form im Vordergrund, sondern überwiegend straffe, mit knappen, teils stichwortartigen Texten und Formeln versehene Gliederungen sowie aussagekräftige Abbildungen und Tabellen ohne optisches Blendwerk. Gerade weil viele dieser Abbildungen und Tabellen aus bereits vorhandener Fachliteratur bzw. einschlägigen Regelwerken
übernommen werden, fühlen die Autoren sich zu sorgfältigen, lückenlosen Quellenangaben besonders verpflichtet.
Die hiermit vorgelegte Einführung richtet sich aber nicht nur an Studierende, sondern auch an die Adresse von Planungspraktikern, welchen sie als handliches Nachschlagewerk und Verbreitung und einheitlichen Verwendung eines Begriffskanons dienen kann, der sich allerdings auch weiterentwickelt.
Kritische Hinterfragungen, wohlbegründete Anregungen und Verbesserungsvorschläge werden dankbar entgegengenommen.
Möge diese Einführung dazu beitragen, den Einstieg in das komplexe und ideologisch stark vorbelastete Gebiet der Verkehrssystemplanung zu erleichtern sowie Verwirrung und damit das bedrohliche Einfließen von Ideologie, aber auch das Eindringen von postmodern beliebiger Unverbindlichkeit und allerorten grassierender Begriffsschludrigkeit hintanzuhalten.

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- ProbandInnen gesucht I -

Im Rahmen des Forschungsprojekts PHOBILITY untersucht das IVS gemeinsam mit seinen Partnern MAKAM Research (Projektleiter) und PSZ erstmals die Bedürfnisse, Wünsche, Erfahrungen und Schwierigkeiten von Menschen mit Phobien, Angst- und Zwangserkrankungen bei ihrer Verkehrsteilnahme.

Wir suchen für dieses Projekt Personen aus Wien und Niederösterreich die dazu bereit sind, von ihren persönlichen Erfahrungen als Verkehrs­teilnehmerin bzw. Verkehrsteilnehmer zu berichten.

Wir interessieren uns sowohl für Ihre Fußwege als auch für Ihre Erfahrungen mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und privater Fahrzeuge.

Alle Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonymisiert verarbeitet.

Selbstverständlich können Sie sich für nähere Informationen direkt an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. von der PSZ GmbH wenden oder die wichtigsten Eckdaten unserer Einladung (siehe unten) entnehmen.

 Einladung zur Studienteilahme Phobility

 


 

 

- ProbandInnen gesucht II -

 

Da sowohl zum Mobilitätsverhalten als auch zu Wegeketten von SeniorInnen nur wenige Planungsgrundlagen verfügbar sind, ist es derzeit nicht möglich, entsprechende Maßnahmen im Straßenraum optimal auf die Anforderungen von SeniorInnen abzustimmen. Im Rahmen des Projektes Senior Steps sollen derzeit unbekannte Daten zum Mobilitätsverhalten von SeniorInnen (z.B. Wegewahl, Verkehrsverteilung und Modal Split) durch eine Kombination von Wegeerhebungen und Tiefeninterviews erfasst werden. Darauf basierend werden Mobilitätsbarrieren und Widerstände identifiziert, konkrete Maßnahmen in Bezug auf die Erfordernisse von SeniorInnen beurteilt und Beiträge für Richtlinien sowie Maßnahmenvorschläge erarbeitet.

 


 

Bring Your Kids Day 2015

 


 

TraSaCu

Traffic Safety Cultures and Safe Systems Approach – Towards a Cultural Change Research and Innovation Agenda
for Road Safety

Project in the EU Framework Programme Horizon 2020

TraSaCu will be conducted by 13 academic and non-academic organisations from 9 countries, which will be coordinated by the Austrian Road Safety Board. We are looking forward to the cooperation with the international consortium for the next 36 months!

About TraSaCu

The cultural approach to traffic safety is a new research perspective which has emerged recently, especially in the US. It is part of the safe systems approach in recent safety research.
Safety culture has been identified as an important factor of road safety as it helps understand and explain the typical patterns of risk perception and risk taking that prevail in different national, regional or local traffic systems. The starting point of the project will be a pragmatic definition of traffic safety culture given by the US DOT safety council (2011): Safety culture can be understood as the shared values, actions, and behaviours that demonstrate a commitment to safety over competing goals and demands.

Traffic safety culture and accidents are strongly related: A strong safety culture helps reduce the number of accidents as well as mitigate their severity. It strengthens safety relevant attitudes and behaviour and is a condition for making road safety measures more effective.

The project brings together expertise in engineering (vehicle safety, road building, traffic system planning) as well as in the sciences of human action (psychology, sociology, anthropology) in order to develop a comprehensive framework of traffic safety culture that is useful for practical work in road safety as well as for academic research. Knowledge exchange will be a core element of the project, not only via the researchers that are seconded between partner organisations but also through a knowledge platform that will be created for the partners as well as for the public. The project will also include data from naturalistic driving studies that has not been used in the context of cultural analysis before. A major focus will be on factors that can be changed comparatively easy under given cultural conditions in order to contribute to road safety work in practice.

This project has received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under the Marie Skłodowska-Curie grant agreement No 645690.

 


 

 

Coming Soon

Band 37 der IVS Schriftenreihe "Angsträume" wird demnächst erscheinen und auch als eBook erhältlich sein.

Angsträume

Kurzfassung

Die Gewährleistung eines qualitativ hochwertigen und sicheren öffentlichen Raumes ist eine wichtige Zielsetzung planerischer Aktivitäten. Die Reduzierung krimineller Handlungen zielt dabei auf eine Steigerung des subjektiven Sicherheitsempfindens ab, sodass Vermeidungsmuster und Angstsituationen abgebaut sowie die damit verbundene Veränderung des Mobilitätsverhalten bzw. der Verkehrsmittelwahl in öffentlichen Räumen minimiert werden können. Die vorliegende Studie zeigt den theoretischen Rahmen und bereits bestehende Maßnahmen im Untersuchungsraum Wien auf um in Folge Hypothesen, die im Zuge einer quantitativen und qualitativen Befragung  überprüft wurden, zu veri- bzw. falsifizieren. Die kritische Reflexion der Ergebnisse bildet die Basis für die erarbeiteten Maßnahmen zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsempfindens.

Abstract

Creating a comfortable and safe environment in public space is a key goal of all concerned planning authorities and academic scholars. It is of primary relevance to reduce crime related individual perception of fear within public space in order to minimize patterns of avoidance and anxiety. This paper assesses theoretical frameworks and existing actions within its research area, Vienna, in order to conclude hypothesis for an in-depth survey. This survey is conducted by a quantitative online questionnaire as well as qualitative interviews of selected participants. The results are reviewed critically and form the basis for proposed actions towards a reduction of fear and its spatial consequences. 

 


 


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