PHOBILITY AKTIV – Mental Health App zur Unterstützung einer gleichberechtigten und aktiven Mobilität von Personen mit einer Phobie, Angst oder Zwangserkrankung

PHOBILITY AKTIV – Mental Health App zur Unterstützung einer gleichberechtigten und aktiven Mobilität von Personen mit einer Phobie, Angst oder Zwangserkrankung

Laut Schätzungen sind etwa zwischen 10% und 25% der Allgemeinbevölkerung mit massiven Einschränkungen bei der Verkehrsteilnahme auf Grund von psychischen Erkrankungen konfrontiert. Im Rahmen des Vorprojekts PHOBILITY in den Jahren 2015 und 2016 wurde erstmals in Österreich die Verkehrsteilnahme von Menschen, die unter Angst-, oder Zwangsstörungen und Phobien leiden, untersucht.

Das Nachfolgeprojekt PHOBILITY AKTIV hat zum Ziel, Personen mit einer Phobie, Angst- und/oder Zwangserkrankung bzw. Angst, die sich aufgrund einer Depression entwickelt, eine gleichberechtigte Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen und ihre Aktive Mobilität und auch aktive Teilnahme am öffentlichen Verkehr so lange wie möglich aufrecht zu halten bzw. wiederzuerlangen. Dafür werden neue und innovative Entwicklungen im Bereich der Mental Health Mobile Apps mit Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie verbunden.

Die App soll in Kombination mit einem Wearable verschiedenste Selbstablenkungs-, Selbstberuhigungs- und Selbstmanipulationstools sowie spezifische Planungs- und Fahrtinformationen bieten, die dabei unterstützen können, die Angstgefühle zu reduzieren und die Kontrolle über situative Einflüsse (z.B. überraschende Fahrstreckenänderungen) besser zu bewahren.

Weitere Details und die Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung sind auf der Projekthomepage www.phobility-aktiv.at ersichtlich.

Ansprechpersonen:

Ao. Univ. Prof. Dr. Georg Hauger (IVS TU Wien,  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Mag. Ulli Röhsner [Projektleitung] (MAKAM Research GmbH,  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Das Projekt wird unter der Leitung von MAKAM Research GmbH gemeinsam mit dem Fachbereich Verkehrssystemplanung der Technischen Universität Wien, dem AIT Austrian Institute of Technology GmbH, dem Institut für Visual Computing and Human-Centered Technology der TU Wien, der Psychosoziale Zentren Gesellschaft mbH, dem Soziologen Dr. Christopher Schlembach und dem aspern.mobil LAB umgesetzt und vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen der Programmlinie Mobilität der Zukunft der FFGfinanziell gefördert.