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Finanziert im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“

durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

September 2014

Der Ergebnisbericht kann unter diesem Link abgerufen werden.

 

Kurzfassung

Ziel der Studie war es, die Analyse der Leistungsangebote der Antriebstechnologien, die sich in verschiedenen Stadien der Entwicklung befinden, mit den Bedienungsangeboten der Logistikdienstleister als Fuhrparkbetreiber zu verschränken. Damit wurde eine bedarfsorientierte Technologiediffusion unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Umweltentlastung auf den Weg gebracht, um das Fernziel einer postfossilen Gütermobilität anzupeilen.

 
 

 
INCOM-F Bild
 

Finanziert im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“

durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Juli 2014

 

Der Ergebnisbericht kann unter diesem Link des BMVIT abgerufen werden.

 

Weshalb wurde INCOM-F beauftragt?

Da im gegenwärtigen Logistik- und Transportgeschehen Österreichs die zahlreichen Schnittstellen zwischen Logistik und Güterverkehr bislang unzureichend identifiziert und koordiniert sind, werden insbesondere die FTI-Potenziale an diesen Schnittstellen aktuell nur mäßig gehoben. Marktnahe Innovationen an den jeweiligen Schnittstellen fehlen bzw. werden nicht ausreichend strategisch erforscht und erfolgreich implementiert. Ein Ziel von INCOM-F war, dem BMVIT diese Komplexität der Schnittstellen verständlich darzulegen und den Markt so strukturiert darzustellen, dass die wichtigsten AkteurInnen und Forschungslücken identifiziert und bei zukünftigen Ausschreibungen die FTI-relevanten Themenfelder zu deren verstärkter Ausarbeitung angesprochen werden können. Besonders die Bildung von Verständnis für Forschungsbedarf im Themenfeld der Gütermobilität zur Schaffung von neuem Wissen und zur Entwicklung von Innovationen und Technologien stand im Fokus von INCOM-F.

 

 

Wie gelangte INCOM-F zu den Ergebnissen?

Zunächst wurden die Schnittstellen per se und anschließend (branchen-) spezifische FTI-Kompetenzen an den jeweiligen Schnittstellen zwischen Güterverkehr und Logistik in Österreich ermittelt. Dieses erfolgte durch eine Verknüpfung von Theorie und explorativen Branchenanalysen. Den Untersuchungsbereich stellten hierfür Supply Chains unterschiedlicher Komplexität in den Branchen Automotive, Frischgemüse, KEP-Dienste und Wertstoffrecycling dar. Sämtliche in den Branchen identifizierte Schnittstellen wurden im Anschluss in Form einer umfangreichen Matrix branchenübergreifend zusammengeführt. Dieses branchenscharf sortierte „FTI-Monitoring von Schnittstellen“, gegliedert nach fahrzeug-, infrastruktur- und informationsseitigen Schnittstellen, dient der Lokalisierung und Charakterisierung der Schnittstellen und in der Folge dem Aufzeigen von Defiziten zur Ableitung von FTI-Potenzialen. Um die abgeleiteten FTI-Potenziale für künftige Forschungsausschreibungen nutzbar zu machen, wurde jede einzelne identifizierte Schnittstelle einer Evaluierung unterzogen: Die FTI-Potenziale an den Schnittstellen wurden, im Hinblick auf deren Relevanz für die Ziele im Programm „Mobilität der Zukunft“, anhand eines Bewertungsformulars eingeschätzt. Hierzu wurden die im Ausschreibungsleitfaden zum Programm „Mobilität der Zukunft“ angeführten Zielsetzungen der Themenfelder Mobilität 2020 herangezogen und daraus Ziele für den Bereich Güterverkehr/Logistik ausgewählt und fallweise adaptiert.

 

Was sind die wichtigsten Ergebnisse?

Insgesamt konnten 57 branchenübergreifende, kongruente Schnittstellen ermittelt werden: 8 fahrzeug-, 20 infrastruktur- und 29 informationsseitige Schnittstellen. An diesen 57 Schnittstellen wurden jeweils ein oder mehrere Defizit(e) identifiziert, aus denen Forschungslücken bzw. FTI-Potenziale abgeleitet wurden. Da nicht alle Forschungslücken bzw. FTI-Potenziale zum aktuellen Zeitpunkt gleich relevant sind, wurde eine Priorisierung unter Berücksichtigung der Zukunftsrelevanz der jeweiligen Schnittstellen vorgenommen, um zu einer minimierten Anzahl an Empfehlungen für künftige Programmausschreibungen zu gelangen: Die FTI-Potenziale der 14 höchstgereihten Schnittstellen wurden detaillierter ausgeführt.