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Unger Eva-Maria

Umsetzung der DKM mittels semantischer Transformation in eine INSPIRE konforme Spezifikation

Durch den Aufbau einer Europäischen Geodateninfrastruktur (EGDI), welche in der EU-Richtlinie INSPIRE 2007/2/EG festgelegt und definiert wurde, müssen die länderspezifischen Geodaten in eine INSPIRE konforme Spezifikation gebracht werden. Diese Richtlinie verlangt von allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Geodaten mit Hilfe von Web Services in einem einheitlichen Datentransferformat bereitzustellen. Nun ist es jedoch so, dass jedes Land bzw. deren Behörden (Vermessungsverwaltungen und andere Datenhesteller) seine eigenen Geodaten in unterschiedlichen Systemen, Datenmodellen und -formaten hat. Diese Datenmodelle können mitunter sehr voneinander abweichen. Um INSPIRE-konforme Datentransferfromate zu erreichen, ist eine Möglichkeit die unterschiedlichen Datenmodelle mithilfe von Modelltransformationsdiensten in ein einheitliches Zielmodell zu überführen. Durch diese Modelltransformationsdienste sollen jedoch nicht die originären Datenbestände geändert werden sie sollen vielmehr vor der direkten Ausgabe an den Nutzer in das Zielmodell transformiert werden. In diesem Zusammenhang ist der Begriff der Interoperabilität sehr wichtig. Unter Interoperabilität wird die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von Systeme unabhängig von Hard- und Software verstanden. Daher ermöglicht es die Interoperabilität auf verschiedene Geodaten zuzugreifen und diese auch zu verwenden ohne sie aber in den eigenen Datenbestand aufzunehmen zu müssen.

Eine Modelltransformation kann in zwei Phasen unterteilt werden, in die Konfigurationsphase und in die Ausführungsphase. In der Konfigurationsphase beschäftige ich mich mit der Definition der durchzuführenden Transformation, dabei werde ich das Quellmodell (DKM) und das Zielmodell miteinander in Beziehung setzen. Es wird definiert, welche Elemente aus dem Quellschema in Elemente aus dem Zielschema überführt werden können. Die Transformationsregeln legen fest, wie die Abbildung durchzuführen ist. In der anschließenden Ausführungsphase werden die zuvor erstellten Transformationsregeln angewendet.

Begutachter: Andrew U. Frank
Betreuer: Gerhard Navratil

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