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Haselgrübler Bernhard

Ortsbestimmungsmethoden mittels GSM

Motivation:

Um „Location basedServices“ (LBS) über Mobilfunk sinnvoll anbieten zu können, benötigt man alsGrundvoraussetzung den Standort des Handys. Es macht wenig Sinn, diesen über die Tastaturbzw. Mikrofon (Straßennamen, Koordinaten) eingeben zu lassen. Straßennamen bergen immerdie Problematik der Schreibweise in sich und Koordinaten sind für den„Normal-User“ nicht unmittelbar zugänglich.

DerGSM-Provider kennt jedoch immer zumindest die Zelle in der sich das Handy befindet.Weiters werden aber auch ständig schwächere Signale von entfernteren Sendern empfangen,um bei Fortbewegung die erforderlichen Zellübertritte durchführen zu können. Aus diesenzusätzlichen Informationen lassen sich Bogenschläge rechnen (Trilateration), um dieGenauigkeit des Standortes weit über die Zellinfo hinaus zu erhöhen. (KolportierteAngaben diverser Anbieter: bis zu 6m). Die gesamte Methodik ließe sich in einen Chip fürHandys integrieren.

     


GPS-Navigationläßt sich ebenfalls bereits mit sehr kleinen Geräten durchführen (z.B. div. GPS-Handhelds, Casio-Uhr, Personal Navigation Phone derFa. Benefon). Eventuell lassen sichbeide Methoden (GSM/GPS) sinnvoll kombinieren, um sich gegenseitig zu ergänzen(unterschiedliche Voraussetzungen Stadt - Land). Erfreulicherweise hat Amerika am 1. Mai2000 die künstliche Verschlechterung des zivilen GPS-Signals durch Selective Availability(SA) abgeschaltet. Das ergibt eine Genauigkeitssteigerung um ca. Faktor 10 (200 zu 20m),ohne Mittelbildungsmethoden anzuwenden.

Eine weitereMöglichkeit würde DGPS bieten, wozu es jedoch einen zusätzlichen Funkempfänger (z.B.DARC über Ö1) benötigt. DGPS liefert heute bereits realtime Genauigkeiten von <10cmim Nahbereich (20-30km) der GPS-Referenzstationen, jedenfalls aber Ergebnisse mitQualität <10m im gesamten Funk-Empfangsbereich.

Vorgangsweise:

- EinfacheGrundlagen GSM-Funk

- Beschreibung derNavigationsmethodik (Geometrie) GSM / GPS

- Was ist heute bereitsrealisiert / realisierbar?

-Beobachtungsgleichungen, Genauigkeiten, Zuverlässigkeit

- Div. Testmessungen GSM/ GPS / DGPS (sofern Geräte verfügbar)

- Aufarbeitung undGegenüberstellung der Meßergebnisse

These(n):

Mit GSM läßtsich hinreichend genau Navigation betreiben, um LBS anbieten zu können (in Städten). GSM/ (D)GPS läßt sich sinnvoll verknüpfen (bzw. ergänzt sich - Stadt/Land), um dieGenauigkeit und Zuverlässigkeit der Ortsbestimmung zu erhöhen.



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