Die Interkommunale Kooperationsebene bei Energiethemen existiert zwar, aber sie "leidet" aus verschiedensten Gründen unter einer eher schwachen Institutionalisierung. Gleichzeitig sind erneuerbare Produktionspotenziale und KonsumentInnen räumlich oft stark getrennt- und oft auch nicht einfach mit betriebswirtschaftlich stabilen Betreiberlösungen zu verbinden. Das Forschungsmodul diskutiert eine solche "interkommunale Energieraumplanung" zwischen IST und SOLL. Dies beinhaltet folgende Arbeitsschritte:

  • Allgemeine Operationalisierung der Flächenbedarfe unterschiedlicher erneuerbarer Energieträger (Produktion) und deren „idealer“ Abnahmestrukturen (Raum- und Gebäudestrukturen)
  • Spezielle Analyse im einem Testgebiet
  • IST-Analyse, Qualitative und quantitative Wirkungsanalyse von aktiven österreichischen Steuerungsansätzen mit Energierelevanz (Ebene Gemeinde- und Regionalverbände)
  • Energie-Governance-Analyse: AkteurInnenlandkarten, Ressourcen und Handlungslogiken (basierend auf Leitfadeninterviews)
  • Erfahrungsaustausch / Diskurs zu den Erkenntnissen / des SOLL Zustandes (Visioneering / Interpretation der vorigen Empirie-Schritte) in einem Fachworkshop mit internationaler Beteiligung