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BauSIM 2010

Dritte deutsch-österreichische IBPSA Konferenz

22.-24. Sept. 2010 - Technische Universität Wien

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Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
 
Session

Session-03: Gebäude und Klima

Zeit: Mittwoch, 22.09.2010: 14:00 - 15:30
Chair der Sitzung: Bob Martens
Ort: HS 15

Präsentationen

Das Klima als Entwurfsfaktor: Simulationen im architektonischen Entwurf

Urs-Peter Menti, Serge Mattli, Iwan Plüss, Christian Hoenger, Christian Struck

Hochschule Luzern - Technik & Architektur, Schweiz;

Bereits im architektonischen Entwurf werden energiebedarfsrelevante Entscheide gefällt. Heute wird die energetische Qualität eines Entwurfs meist aufgrund des zu erwartenden Heizwärmebedarfs beurteilt. Entsprechend werden kompakte Gebäude mit sehr guter Dämmung der Gebäudehülle bevorzugt. Im Dienstleistungsbau, aber immer mehr auch im Wohnbau wird der Anteil des Heizwärmebedarfs am Gesamtenergiebedarf (für Heizen, Kühlen und Beleuchtung) immer geringer. Deshalb sollte der Entwurf aufgrund einer gesamtheitlicheren Energiebetrachtung beurteilt werden. Anhand von typisierten Wohnbauten werden verschiedene Entwurfsstrategien mit Hilfe von Simulationen auf ihre Gesamtenergieeffizienz (Heizen, Kühlen, Beleuchtung) untersucht. Vor allem bei der Primärenergiebetrachtung wird der Beleuchtungsenergiebedarf dominant, was z.T. zu neuen Erkenntnissen betreffend Entwurfsstrategien führt. Kompaktes Bauen ist plötzlich nicht mehr der einzige Schlüssel zur Energieeffizienz.


Vortragender: Menti, Urs-Peter, e-mail: urs-peter.menti@hslu.ch

Kurzer Lebenslauf des vortragenden Autors:

Urs-Peter Menti, * 1969, dipl. Masch. Ing. ETH-SIA / MAS-BA. Maschinenbaustudium an der ETH Zürich, Diplom 1995, Master of Advanced Studies in Business Administration an der Hochschule für Wirtschaft, Luzern, Diplom 2007. Von 1995 bis 2004 Teamleiter und Senior Consultant bei Amstein + Walthert, Zürich, Projekte im Bereich Simulationen, Energiekonzepte und Bauphysik. Seit 2004 am Zentrum für Integrale Gebäudetechnik der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, ab 2008 Leiter des Zentrums und hauptamtlicher Dozent für Gebäudetechnik. Seit 2005 Leiter Zertifizierungsstelle Minergie-P. Autor diverser Fachbücher zum Thema "Energieeffizientes Bauen" und "Minergie-P" (Passivhaus). Schwerpunktthemen seiner Tätigkeit sind Simulationen, energieeffizientes Bauen und integrale Planung.



Neue Monte-Rosa-Hütte: Simulationen für eine energieautarke Alpenhütte

Urs-Peter Menti1, Iwan Plüss1, Matthias Sulzer2

1Hochschule Luzern - Technik & Architektur, Schweiz; 2Lauber IWISA, Naters, Schweiz;

Die Neue Monte-Rosa-Hütte soll in der Jahresbilanz zu 90% energieautark sein. In der Konzeption wird weniger auf Experimente und Highend-Technologie gesetzt sondern auf bewährte Komponenten, welche aber intelligent kombiniert werden. Für die Dimensionierung der Komponenten, aber auch für die Modellierung des Systemverhaltens wurden Simulationen eingesetzt. Die Simulationen dienen einer hohen Planungssicherheit zur Erreichung der ambitiösen Ziele. Nach Inbetriebnahme der Hütte (Frühjahr 2010) hat eine zweite Forschungsphase begonnen: Mit einer vorausschauenden Regelung (model predictive control) soll die Energieeffizienz weiter erhöht werden. Die entwickelten Regelstrategien werden vorerst mittels Simulationen getestet, bevor sie ins Energiemanagement der Hütte implementiert werden.


Vortragender: Menti, Urs-Peter, e-mail: urs-peter.menti@hslu.ch

Kurzer Lebenslauf des vortragenden Autors:

Urs-Peter Menti, * 1969, dipl. Masch. Ing. ETH-SIA / MAS-BA. Maschinenbaustudium an der ETH Zürich, Diplom 1995, Master of Advanced Studies in Business Administration an der Hochschule für Wirtschaft, Luzern, Diplom 2007. Von 1995 bis 2004 Teamleiter und Senior Consultant bei Amstein + Walthert, Zürich, Projekte im Bereich Simulationen, Energiekonzepte und Bauphysik. Seit 2004 am Zentrum für Integrale Gebäudetechnik der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, ab 2008 Leiter des Zentrums und hauptamtlicher Dozent für Gebäudetechnik. Seit 2005 Leiter Zertifizierungsstelle Minergie-P. Autor diverser Fachbücher zum Thema "Energieeffizientes Bauen" und "Minergie-P" (Passivhaus). Schwerpunktthemen seiner Tätigkeit sind Simulationen, energieeffizientes Bauen und integrale Planung.



Einfluss des Mikroklimas auf das energetische und thermische Verhalten von Gebäuden am Beispiel des Standortes Kassel

Andrea Schneider

Universtität Kassel, Deutschland;

Unter Verwendung von an drei verschiedenen Standorten in Kassel gemessenen Klimadatensätzen für die Jahre 2001, 2002 und 2003 und des Testreferenzjahres des Deutschen Wetterdienstes wird der Einfluss des Standortfaktors Klima auf den Heizwärmebedarf mit Hilfe thermischer Gebäudesimulationen ermittelt und dargestellt. Hierzu werden für typische Wohnnutzungen Randbedingungen gewählt, mit denen das thermische Gebäudeverhalten basierend auf unterschiedlichen wärmetechnischen Standards verschiedener Baualtersklassen untersucht wird. Zur Beurteilung des thermischen Raumklimas wird die Anzahl der Übertemperaturgradstunden ermittelt und eine Beurteilung mittels des PMV- Indexes vorgenommen.


Vortragender: Schneider, Andrea, e-mail: schneider@uni-kassel.de


Kombinierte Stadtklima- und Gebäudeenergiemodellierung zur Bestimmung des Energiebedarfes von urbanen Gebäuden

Fazia Ali-Toudert

Technische Universität Dortmund, Deutschland;

Dieser Beitrag berichtet über eine Untersuchung zur notwendigen Verknüpfung von Stadtklima- und Gebäudeenergiemodellen im Hinblick auf den Energiebedarf urbaner Gebäude, da dieser beeinflusst ist von i) dem urbanen Mikroklima das von den Standard-Klimadaten (z.B. Testreferenzjahre TRY) abweicht und ii) der gegenseitigen Hinderung der solaren Gewinne und passiven Kühlung zwischen den benachbarten Gebäuden. Auch das Klima und die Gebäudekonstruktion wirken stark auf die Wechselwirkungen zwischen Außen- und Innenklima durch die Gebäudehülle ein. Die hier verwendete numerische Methodik beruht auf der Kombination des urban canyon Modells TEB und des Gebäudeenergiemodells TRNSYS, für die Erfassung des Außenklimas bzw. Innenklimas und ihre Wechselwirkungen. Zielgröße ist der Nutzenergiebedarf für Heizung und Kühlung, der statistisch, basierend auf der Methode der Versuchsplanung, ausgewertet wird. Ausgewählte Ergebnisse für Standorte in mittlerer europäischer Breite und in den Subtropen werden diskutiert.


Vortragender: Ali-Toudert, Fazia, e-mail: fazia.alitoudert@tu-dortmund.de

Kurzer Lebenslauf des vortragenden Autors:

Architektin und Stadtplanerin. Schwerpunkt Nachhaltiges und energieeffizientes Planen und Bauen.
Promotion in der Stadtklimatologie (Dr.rer.nat.). Schwerpunkt Mikroklima und thermischer Komfort
Derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin and der TU Dortmund. Ab Oktober 2010 Juniorprofessorin an der TU Dortmund.



 
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